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FSU: Servicezentrum Forschung und Transfer mit dem Deutschen Optischen Museum

Ort: Foyer, Abbe-Campus , Carl-Zeiß-Straße 3

Optik – Patente – Experimente

Bis heute wirken optische Industrie sowie Wissenschaft und Forschung von Jena und Thüringen aus nach ganz Deutschland und in die Welt hinein. Wir zeigen, wie dieser Transfer funktioniert.

Servicezentrum Forschung und Transfer der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutsches Optisches Museum und Deutsches Patent- und Markenamt

Das Deutsche Optische Museum stellt historische optische Geräte und Instrumente zur Schau, die aus Jena erfolgreich zum Patent angemeldet wurden. Jena als außergewöhnlicher Optikstandort und Cluster der Optikforschung wird so erlebbar.

Der Transfer dieser Forschung in den Alltag ist auf anschauliche Art durch Objekte des täglichen Gebrauchs, wie das Tragen einer entspiegelten Brille, deutlich erlebbar. Um dies auch für Kinder und interessierte Tüftler erfahrbar zu machen, präsentiert das Deutsche Optische Museum außerdem in Kooperation mit dem Deutschen Patent- und Markenamt, der ROOM AG und dem Servicezentrum Forschung und Transfer der Friedrich-Schiller-Universität eine Mitmachstation, an der ein kleines optisches Instrument fertiggestellt und mit nach Hause genommen werden kann.

Die Universitätsstadt Jena ist seit über 150 Jahren in besonderer Weise der Optik verbunden. Das kongeniale Dreigestirn Carl Zeiß, Ernst Abbe und Otto Schott hat mit seinen Entwicklungen Jena zur Wiege der optischen Industrie und dem führenden Zentrum der Optikforschung gemacht. Bis heute wirken optische Industrie sowie Wissenschaft und Forschung von Jena und Thüringen aus nach ganz Deutschland und in die Welt hinein.

Die Entdeckung des UV-Lichts, der Fluoreszenz in der Mikroskopie, die Entwicklung und Einführung des Einstärken-Brillenglas und die Erfindung der Entspiegelung von optischen Flächen – all dies sind Entdeckungen und Erfindungen aus Jena welche das Leben der Menschen auf der ganzen Welt geändert haben. Anwendung finden diese allerdings erst durch die Übersetzung in Alltagsmechanismen und Applikationen, mit deren Hilfe wissenschaftliche Fragestellungen lösbar werden oder die unseren Alltag vereinfachen. Neben der Entwicklung und Produktion, werden sie in ein Marktgeschehen eingepasst, patentiert und weiterentwickelt.

rooom / Neue Dimensionen – die Zukunft ist 3D

Die Nutzung von 3D, Virtual Reality und Augmented Reality sind bereits bekannte Techniken, die auch in der Wissenschaft viele Einsatzgebiete finden. Doch wie können diese Inhalte auch von jedem genutzt werden? Rooom klärt diese Frage. Rooom macht 3D für alle zugänglich und erlebbar. Folgende Highlights können Sie an unserem Stand erleben:

  • virtuelle Begehung von Räumen, wie zum Beispiel dem Deutschen Optischen Museum, mit Virtual-Reality-(VR)-Brille
  • Projektion von Sauriern, Löwen, Häuser mit Augmented Reality (AR)
  • Fotobereich: Selfie u.a. mit Saurier
  • 3D-Scan von Menschen und Darstellung als digitales 3D-Modell
  • Begehbare virtuelle 3D-Räume
  • Betrachtung von gescannten Exponaten in 3D
 
Polarisation. Ein Zettelkasten aus spritzgegossenem Plexiglas mit bloßem Auge (links) und durch gekreuzte Polarisationsfilter (rechts) gesehen. Der Polarisationskontrast nutzt die Doppelbrechung optisch aktiver Materialien. Mit seiner Hilfe können innere Strukturen bzw. die Ausrichtung von doppelbrechenden Polymermolekülen sichtbar gemacht werden. Die Polarisation des Lichtes wird bis heute in zahlreichen technischen Apparaturen von der Mikroskopie bis zum 3D-Kino oder in hochwertigen Sonnenbrillen angewandt. Viele dieser Anwendungen wurden und werden in Jena entwickelt und patentiert.

Optik – Patente – Experimente

Tickets gibt es in der Jena Tourist-Information und online unter www.jena.de/tickets.
 

Aktueller Hinweis


Aktuell können keine Online-Tickets mehr verkauft werden.

Sie können aber an der Abendkasse bei folgenden Stellen ein Ticket erwerben:

Die Jena Tourist-Information hat dafür extra bis 22:00 Uhr geöffnet. Ab 16:00 Uhr werden die Tickets zum Abendkassenpreis verkauft. Sichern Sie sich also rechtzeitig Ihre Tickets!

Zusätzliche Abendkassen wird es am Veranstaltungsabend (22. November 2019) von 18:00 bis 22:00 Uhr an folgenden Standorten geben:

- Beutenberg Campus (Abbe-Zentrum)
- EAH – Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Haus 2, Haupteingang)
- Universitätsklinikum (Lobeda, Haupteingang)
- FSU-Campus (Ernst-Abbe-Platz)
#LNDWJena
Lange Nacht der Wissenschaften 2019 wird gefördert und unterstützt durch: