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180 Jahre Archäologisches Museum der Universität Jena – von damals bis heute

 
Zeit
18:00 - 23:00 Uhr
Veranstalter
Friedrich-Schiller-Universität Jena und Altertumswissenschaften, Klassische Archäologie, Antikensammlungen
Ort
Ausstellungsräume der Antikensammlungen, Erd- und Kellergeschoss
Adresse
Fürstengraben 25

1846 gründete Carl Wilhelm Goettling das Archäologische Museum der Universität Jena. Stiftungen und Ankäufe ließen die Sammlung über die Jahrzehnte stark wachsen. Eine Jubiläumsausstellung zeigt anhand ausgewählter Schenkungen ihre 180-jährige Geschichte.

Im Jahr 1846 gründete der Altphilologe Carl Wilhelm Goettling das Archäologische Museum der Universität Jena, welches zunächst im Hauptgebäude des Stadtschlosses untergebracht war und neben der Ausbildung von Studierenden an Originalen auch der Bildung breiter Bevölkerungsschichten dienen sollte. Eine bedeutende Stiftung, die zur Gründung des Museums führte, waren 109 Objekte aus dem Besitz des italienischen Sammlers Giampietro Campana im Jahr 1846 an Herzog Joseph von Sachsen-Altenburg, der die Objekte direkt nach Jena sandte. Weitere Schenkungen und Ankäufe, vor allem durch Goettling während seiner Griechenland-Reise 1852 –darunter der bedeutende Fundkomplex des „Jenaer Malers“ – sowie unter den Direktoren Ferdinand Noack und Botho Graef, vergrößerten die Bestände u. a. um 604 Gipsabgüsse antiker Skulpturen und um mehr als 1700 antike Keramiken, Terrakotten, Kleinbronzen und Münzen aus dem Mittelmeerraum. Bedeutende Stiftungen erhielt das Museum von regionalen Fürstenhäusern, darunter den Weimarer Herzoginnen Sophie und Maria Pawlowna, Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha oder dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. Über die ins Leben gerufenen „Akademischen Rosenvorlesungen“ wurden Finanzmittel akquiriert, mit denen vor allem Gipsabgüsse antiker Skulpturen angekauft werden konnten. Anlässlich der Gründung des Museums vor 180 Jahren wird in den historischen Räumen des Instituts für Altertumswissenschaften am Fürstengraben 25 eine Sonderausstellung gezeigt, die anhand ausgewählter Stiftungen die Geschichte und Entwicklung der Antikensammlungen illustriert.
 
Führung um 18:00 Uhr: „Von Gipsen und Gebern – 180 Jahre Archäologisches Museum Jena“  

2026 feiert der Lehrstuhl Klassische Archäologie das 180-jährige Bestehen des Archäologischen Museums – auch wenn dieses in seiner ursprünglichen Form heute nicht mehr existiert. Die Führung gibt einen Überblick zur Sammlungsgeschichte und zu den teils prominenten Stifter:innen, die den vielfältigen Bestand an Abgüssen und Originalen in den Antikensammlungen der Universität Jena geprägt haben. 

Führung um 20:00 Uhr: „Ebenen der Antike – Architektur und Bauplastik sichtbar gemacht“ 

Hoch über den Köpfen der Betrachter:innen waren antike Architekturen häufig mit figürlichen Darstellungen geschmückt. Was aus 20m Entfernung zu sehen war, welche Tricks und Kniffe von den Bildhauern zur Steigerung der Sichtbarkeit angewandt und welche Themen ausgewählt wurden, kann in dieser Führung erfahren werden. 

 
Bild
Blick in einen Raum mit Reliefs und einer Säule
Blick in die Ausstellungsräume der Klassischen Archäologie
, ©

Standort

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