Ernährungsmythen im Faktencheck
Low-Carb-Diät, Glutenfrei und Darmsanierung – kaum ein Thema ist so von Halbwissen und Mythen geprägt wie die Ernährung. Besonders bei akuten Durchfallerkrankungen, aber auch bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, dem Reizdarmsyndrom (RDS) oder Lebererkrankungen kursieren zahlreiche Ernährungstipps, die oft mehr Verunsicherung und Schaden erzeugen, als dass sie Nutzen bringen.
An unserem Stand können Besucher:innen jeden Alters spielerisch herausfinden, was an gängigen Ernährungsmythen wirklich dran ist. An einem Glücksrad mit zehn alltagsnahen Aussagen – von „Darmsanierung und Darmfloraanalyse: helfen das Gleichgewicht im Darm wieder herzustellen“ bis „Glutenfrei ist automatisch gesünder“ – wird gedreht, geraten und gemeinsam mit Spezialisten auf dem Fachgebiet Gastroenterologie die wissenschaftliche Auflösung besprochen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Fragen, die für Menschen mit Darm- oder Lebererkrankungen relevant sind: Welche Ernährungsweise hilft wirklich bei Reizdarm? Was ist bei CED evidenzbasiert und was reine Werbung? Und was bedeutet „leberfreundliche Ernährung“ tatsächlich?
Neben dem Wissensquiz gibt es zwei anschauliche Messstationen zum Mitmachen:
Handkraftmessung (Dynamometer): zeigt spielerisch den Zusammenhang zwischen Muskelkraft, Eiweißversorgung und Alterungsprozessen (Stichwort Sarkopenie) – ein Thema, das gerade bei chronischen Erkrankungen und im höheren Lebensalter unterschätzt wird.
Körperzusammensetzungsmessung (BIA): veranschaulicht auf einen Blick, wie sich Muskel- und Fettanteil im Körper verteilen, und dient als Gesprächseinstieg für Fragen rund um Ernährung, Bewegung und Stoffwechsel.
Ernährungsmythen im Faktencheck
Foto: UKJ