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Additive Fertigung von Kunststoffteilen im 3D-Druckverfahren

Zeit
21:00 - 22:00 Uhr
Veranstalter
3Faktur GmbH
Ort
Jena-Göschwitz
Adresse
Göschwitzer Straße 22

Wie funktioniert Serienfertigung im 3D-Druck? Was gibt es für Materialien und Möglichkeiten? Wie werden Oberflächen veredelt? Und wie sieht überhaupt so ein Produktionsprozess aus? Erfahren Sie dies und mehr bei einer Führung durch unsere Produktionshalle

3Faktur ist ein 3D-Druck Dienstleister und Partner für die innovativsten Unternehmen aus Industrie und Mittelstand.

Wir sind auf die additive (Klein-) Serienfertigung von Kunststoffkomponenten im Multi Jet Fusion Verfahren spezialisiert. Diese pulverbasierte, additive Fertigungsmethode ermöglicht die Produktion industrieller Kunststoffbauteile in hoher Qualität zu niedrigen Stückkosten. Durch die Konzentration auf ein 3D-Fertigungsverfahren verfügen wir über eine hochgradige Spezialisierung und optimierte Produktionsprozesse mit umfangreichen Qualitätskontrollen.

In flexibler Auftragsfertigung produzieren wir wöchentlich tausende industrielle Bauteile im 3D-Druck für rund 2.000 nationale und internationale Kunden, vorwiegend aus dem verarbeitenden Gewerbe.

Unsere Bauteile finden Verwendung in der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, in der High-Tech-Industrie und Optik, in Elektroindustrie und Medizintechnologie - zum Beispiel als Komponenten für die Robotertechnik oder für E-Bikes oder aber Gehäuse für die Sensorik im Leistungssport.      

Industrieller 3D-Druck ist nicht einfach 3D-Druck. Der gesamte Prozess reicht von Arbeitsvorbereitung bis Qualitätskontrolle. Die Arbeitsvorbereitung ist dabei die Grundlage für eine erfolgreiche Produktion. Dazu gehört die grundsätzliche Analyse, ob das Bauteil im 3D-Druck gefertigt werden kann. Danach geht es um Parameter, die Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität bestimmen. Da jedes Bauteil anders ist, werden individuelle Produktionsparameter und ein individueller Prozessablauf bestimmt. Anschließend folgt das“ Nesting“. Dabei werden mit Fingerspitzengefühl und viel Erfahrung alle Bauteile eines Produktionszyklusses so ineinander verschachtelt, dass ein optimaler Job entsteht. Dann kann der 3D-Druck gestartet werden – mit jeweils individuellen Parametern, die auf der Erfahrung von tausenden Produktionszyklen basieren. Während des Drucks heizt sich der Bauraum im Drucker stark auf – die Abkühlphase dauert mindestens zwei Tage. Damit werden Maßhaltigkeit, mechanische Eigenschaften und Oberflächengüte gesichert. Nun folgt die Nacharbeit – vom Reinigen der Bauteile bis zu verschiedenen Veredelungsmöglichkeiten der Teile-Oberflächen bis hin zum Protokollieren, Dokumentieren und Kontrollieren. Abgeschlossen wird der Produktionsprozess durch eine umfangreiche Qualitätskontrolle. Die reicht von speziell vereinbarten Messprotokollen über Stichprobenprüfungen bis zur intensiven Prüfung von Fertigungsbegleitproben.

Wenn Sie das alles interessiert und Sie mehr über „Additive Manufacturing“ erfahren wollen, dann sind Sie richtig bei uns – beim 3D-Druck-Dienstleister 3Faktur. Bei einer Führung durch unsere Produktionsstätte in Jena-Göschwitz erhalten Sie einen Einblick über Fertigung, Nachbearbeitungsmöglichkeiten und unsere Prozessabläufe.

Spannende Einblicke in einen noch jungen, aber stark wachsenden Markt sind garantiert.

3Faktur ist nach ISO 9001:2015 und als industrielle additive Fertigungsstätte nach DIN SPEC 17071 zertifiziert.

Hinweis
Die Führung findet auch 19:00 Uhr statt. Außerhalb der Führungen stehen unsere Türen natürlich auch für Sie offen.
 
Bild
3D-Druck Multi Jet Fusion bei 3Faktur
3D-Druck Multi Jet Fusion bei 3Faktur
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