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Gefährdete Demokratie? Veränderung der politischen Kultur in Thüringen nach dem Superwahljahr 2024

 
Zeit
21:30 - 22:00 Uhr
Veranstalter
Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft
Ort
Stadtlab (ehem. Ratszeise)
Adresse
Historisches Rathaus, Marktplatz 1

Cornelius Helmert, IDZ Jena
Projekt: Thüringen:2029 – Veränderung der politischen Kultur Thüringens 

 

Reihe: Forschung für Demokratie – Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft meets Jena 
18.00 – 22.30 Uhr | Stadtlab

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Das Erstarken der extremen Rechten, gesellschaftliche Polarisierung und Angriffe auf die offene, demokratische Gesellschaft stellen Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vor große Herausforderungen. Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena untersucht diese Entwicklungen, fragt nach ihren Ursachen und Folgen und bereitet Forschungsergebnisse für die gesellschaftliche Debatte auf.

An diesem Abend erhalten Sie Einblicke in die aktuelle Forschung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft. In kurzen Impulsvorträgen zeigen Wissenschaftler*innen, woran sie forschen und welche Erkenntnisse sich daraus für Thüringen und darüber hinaus ergeben. Sie erfahren, wie sich der Einfluss der extremen Rechten auf Gesellschaft und Demokratie auswirkt, was die Aufarbeitung des NSU-Komplexes zeigt, wie Forschung zu Rechtsextremismus Wissen für Politik und Zivilgesellschaft bereitstellt und wie demokratische Kultur und Teilhabe – insbesondere im ländlichen Raum – gestärkt werden können.

Zwei Impulsvorträge ergänzen das Programm mit einem Blick auf die 1990er-Jahre in Jena: Pia Boller von der Ernst-Abbe-Hochschule spricht über den (fehlenden) Opferschutz in der Jugendarbeit mit rechtsextremen Jugendlichen in Jena-Winzerla. Die aktuelle Rosenthal-Stipendiatin der Stadt Jena, Leonie Dellen, widmet sich der rechten Gewalt in Jena und ihrer damaligen Wahrnehmung und Einordnung.

Am IDZ-Infostand können Sie mit den Forschenden ins Gespräch kommen, Fragen stellen sowie Handreichungen, Studien und weitere Informationsmaterialien kennenlernen. Auch die Professur Theorie und Geschichte Sozialer Arbeit und Kinder- und Jugendhilfe der Ernst-Abbe-Hochschule ist mit einem Infostand vor Ort.

 

Standort


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