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Zeit
18:00 - 24:00 Uhr
Veranstalter
Friedrich-Schiller-Universität Jena und Institut für Pharmazie
Ort
Universitätsklinikum Jena | Haus A, Hörsaal 2
Adresse
Am Klinikum 1 · 07747 Jena

Wer krank ist, geht zum Arzt und erhält – je nach Diagnose – ein Medikament verordnet. Dabei macht der Arzt kaum einen Unterschied, ob er einen Mann oder eine Frau behandelt. Das sollte er aber, denn der „kleine Unterschied“ spielt hier eine große Rolle.

Männer und Frauen leiden nicht nur unterschiedlich stark und häufig an bestimmten Erkrankungen, auch die Wirkung der eingesetzten Arzneistoffe kann sich bei Mann und Frau deutlich unterscheiden. Vor allem Autoimmunerkrankungen sind bei Frauen viel häufiger anzutreffen als bei Männern. Im Vortrag wird zunächst allgemein auf die Problematik geschlechtsspezifischer Unterschiede innerhalb biomedizinischer Wissenschaften und insbesondere bezüglich Arzneistoffwirkungen eingegangen. Exemplarisch werden dann Arzneistoffe vorgestellt, die besonders von geschlechtsspezifischen Unterschieden betroffen sind. Schließlich wird über eigene Studien berichtet, bei denen geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wirkung entzündungshemmender Arzneistoffe aufgeklärt wurden.

Referent: Prof. Dr. Oliver Werz,Institut für Pharmazie, FSU Jena

 
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Genderpharmazie: kleiner Unterschied mit großer Wirkung

Genderpharmazie: kleiner Unterschied mit großer Wirkung

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