Kosmische Strahlung besteht aus energiereichen Teilchen, die vor allem von der Sonne, aber auch von weit entfernten Ereignissen wie Supernovae stammen. Besonders in der Raumfahrt stellt sie eine große Herausforderung dar, da sie elektronische Bauteile beeinflussen, beschädigen oder im schlimmsten Fall zerstören kann. Solche Strahlungseffekte können nicht nur mit Teilchenbeschleunigern, sondern auch mithilfe von Lasern gezielt nachgebildet und untersucht werden.
Vorgeführt wird ein über mehrere Jahre entwickelter Laseraufbau, der als Laserkopf eine Einheit aus einem DVD-Brenner verwendet. Mit diesem System werden verschiedene integrierte Schaltkreise gezielt mit Laserlicht bestrahlt, um strahlungsähnliche Effekte hervorzurufen und anschließend zu detektieren. Damit der Laser die empfindlichen Strukturen im Inneren erreichen kann, muss das Gehäuse der Bauteile zuvor entfernt oder aufgeätzt werden. Solche freigelegten integrierten Schaltungen können am Stand zusätzlich unter dem Mikroskop betrachtet werden. So erhalten Besucherinnen und Besucher einen anschaulichen Einblick in den Aufbau moderner Mikrochips und in die Untersuchung ihrer Empfindlichkeit gegenüber Strahlungseffekten.
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