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Summende Bäume und süße Leckereien: Bienenhaltung in der Vormoderne

 
Zeit
18:00 - 24:00 Uhr
Veranstalter
Friedrich-Schiller-Universität Jena und Historisches Institut
Ort
Jena
Adresse
Carl-Zeiss-Straße 3

Bienenhaltung sah im Mittelalter ganz anders aus als heute. Sogenannte Zeidler kletterten in luftige Höhen, um das süße Gold zu gewinnen, und schwer bepackte Wagen durchquerten mit schweren Honigfässern beladen Wälder und Gebirge.

Bienen werden von Imker*innen noch gar nicht so lange in den heute benutzten viereckigen Beuten gehalten. Früher hielt man Bienen in Strohkörben, geflochtenen Weidenstülpern oder ausgehöhlten Baumstämmen. Eine ganz besondere Form der Bienenhaltung war die sogenannte Zeidlerei. Bei dieser Form der Waldbienenhaltung wurden die Bienen in speziell hergerichteten Bäumen gehalten.
Der Forschungsstand des Projektes Bienengeschichte nimmt euch mit in die Bienenhaltung in alter Zeit. Die Zeidlerei wird ebenso vorgestellt wie die Entwicklung der europäischen Imkerei von den alten Ägyptern bis in unsere heutige Zeit. Für Kinder gibt es ein Rätsel bei dessen Lösung eine kleine Überraschung wartet. 

 
Bild
Darstellung der Mittelalterlichen Honigernte im Wald
Zeidlerei – Historische Darstellung der Waldimkerei aus Adam Gottlob Schirachs Wald-Bienenzucht von 1774
, ©

Standort

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