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SynThera – Synthetische, therapeutische Mikroben für die gezielte antimikrobielle Therapie

 
Zeit
18:00 - 24:00 Uhr
Veranstalter
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut
Ort
HKI Biotech Center
Adresse
Hermann-Löns-Straße 70, 07745 Jena

Jährlich sterben Millionen Menschen durch multiresistente Krankheitserreger und die Entwicklung neuer Antibiotika stockt. Der SynThera-Gegenentwurf: neuartige therapeutische Mikroorganismen, die gezielt gegen bakterielle und pilzliche Erreger wirken.

Immer mehr Bakterien werden gegen Antibiotika resistent. Dadurch lassen sich Infektionen zunehmend schlechter behandeln – eine Entwicklung, die die moderne Medizin vor große Herausforderungen stellt. Deshalb werden dringend neue Wege benötigt, um gefährliche Krankheitserreger wirksam zu bekämpfen. Genau hier setzt das Forschungsprojekt SynThera an. Ziel ist es, mithilfe der synthetischen Biologie nützliche Mikroorganismen so zu entwickeln, dass sie krankmachende, antibiotikaresistente Bakterien direkt am Ort der Infektion erkennen und bekämpfen können. Gleichzeitig sollen bestehende vorbeugende Behandlungsstrategien verbessert und stärker auf einzelne Patientinnen und Patienten zugeschnitten werden. SynThera hat damit das Potenzial, die Behandlung bakterieller Infektionen grundlegend zu verändern und neue Möglichkeiten im Kampf gegen multiresistente Erreger zu eröffnen. Das Projekt wird von der Carl-Zeiss-Stiftung im Förderprogramm „Durchbrüche“ über fünf Jahre gefördert. Insgesamt arbeiten zehn Forschungsgruppen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) gemeinsam daran, diese neuen Therapieansätze zu entwickeln.

 
Bild
Synthera Logo
SynThera – Synthetische, therapeutische Mikroben für die gezielte antimikrobielle Therapie
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