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Touch Me: Von Berührung und Gemeinschaft

 
Zeit
20:00 - 21:00 Uhr
Veranstalter
Friedrich-Schiller-Universität Jena und Institut für Psychologie
Ort
Jena
Adresse
Carl-Zeiss-Straße 3

Dieser Vortrag spannt einen weiten Bogen: von der Bedeutung körperlicher Nähe in Kindheit und Alltag, über die Nervenfasern die Berührung zugrunde liegen bis hin zu den Folgen sozialer Distanz in einer digitalisierten Gesellschaft.

Menschen brauchen Berührung. Kinder können sich ohne körperlichen Kontakt nicht gesund entwickeln. Aber auch im Erwachsenenalter ist Berührung ein wichtiger Baustein sozialer Interaktionen. Während jedoch die Digitalisierung der Gesellschaft zunimmt, geht die Häufigkeit echter zwischenmenschlicher Kontakte zurück. Anstatt sich mit einem Händedruck zu begrüßen oder zum Abschied zu umarmen, treffen sich Menschen in Online-Meetings oder kommunizieren per Chat. Mit welcher Konsequenz?
Dieser Vortrag versucht etwas Licht in den Flickenteppich der Berührungsforschung zu bringen und die Häufigkeit, Kontext und Auswirkungen alltäglicher Berührungen zu verstehen. Dabei geht es um die grundlegende Frage, ob und wie Berührung uns sozialer macht. Die so entdeckten Zusammenhänge lassen Berührung nicht nur als soziales, sondern auch als physiologisch bedeutsames Kommunikationsmittel erscheinen.

 
Bild
Prof. Dr. Ilona Croy, Lehrstuhlleitung der Klinischen Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, hält einen Vortrag über die Bedeutung von Berührungen im zwischenmenschlichen und wissenschaftlichen Kontext.
Perspektiven aus der psychologischen Forschung
, ©

Standort

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