Von Mottenaugen und Schmetterlingsflügeln: Wie die Natur moderne Optik inspiriert
Warum schillern Schmetterlingsflügel in leuchtenden Farben? Wie schaffen es nachtaktive Motten, selbst schwächstes Licht optimal zu nutzen? Und wie können Forschende die raffinierten Bauprinzipien von Insektenaugen, Lotusblättern und Knochen nutzen, um Kameras, entspiegelte Oberflächen oder Weltraumspiegel zu verbessern?
Die Natur hat im Laufe der Evolution erstaunliche Lösungen für den Umgang mit Licht entwickelt. Ihr Geheimnis liegt oft in winzigen Strukturen, die Licht gezielt lenken, reflektieren oder nahezu ungehindert durchlassen.
Der Vortrag nimmt das Publikum mit auf eine Entdeckungsreise von faszinierenden Naturphänomenen zu modernen optischen Technologien. An anschaulichen Beispielen wird gezeigt, wie Forschende die Bauprinzipien der Natur entschlüsseln und für technische Anwendungen nutzbar machen: von leistungsfähigen Kameras über reflexionsarme und selbstreinigende Oberflächen bis hin zu besonders leichten optischen Systemen für die Raumfahrt.