In unserer Langen Nacht der Emotionen machen wir psychologische Forschung erlebbar: Wir zeigen, wie Emotionen entstehen, wie sie unseren Alltag prägen und wie wir besser mit ihnen umgehen können.
Besucher:innen sind eingeladen, selbst aktiv zu werden – in Experimenten, Mitmachstationen und Gesprächen. Dabei schlagen wir die Brücke von aktueller Forschung zu ganz konkreten Fragen:
Wie gehe ich mit Belastungen um? Was stärkt meine psychische Gesundheit? Und was kann ich tun, wenn es mir oder anderen nicht gut geht?
Unser Ziel ist es, Wissen verständlich, greifbar und persönlich relevant zu machen – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Vorträge/Workshop:
- „Klima, Krise, Gefühls-Chaos? – Junge Menschen im Klimawandel“ interaktiver Kurzvortrag darüber, welche Gefühle Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit dem Klimawandel haben und wie ein guter Umgang mit diesen Gefühlen aussehen kann. Zielgruppe: alle Interessierten
- „Alle psychisch krank?! Was ist psychische Gesundheit und wie geht es jungen Menschen in Deutschland?“ Zielgruppe: Eltern, Lehrkräfte, weitere Interessierte
Mitmachangebote:
- „Angstforschung im Videospiel-Experiment erleben - Wie beeinflusst akute Gefahr unsere Vorhersagen von Ereignissen?“ Besucher:Innen sind eingeladen, an einem Experiment im Videospielformat teilzunehmen und dürfen einen Panther auf Abstand halten; dabei erklären wir, wie dieses Spiel dafür genutzt wird, um menschliche Erwartungshaltungen zu erforschen; Kinder können dabei einen Highscore erreichen; Zielgruppe: Kinder & Jugendliche
- „Kann dein Herz dich täuschen? Herzschlag & Augenblick - Physiologische Parameter in der Wissenschaft“, an zwei Mitmachstationen zeigen wir Interessierten, wie wir physiologische Parameter in psychologischen Studien erheben und nutzen; wir stellen die Herzratenmessung sowie das Eye-Tracking Verfahren in kurzen Experimenten vor (Schlägt mein Herz wirklich so schnell, wie ich es denke? Wohin schaue ich als erstes bei einer Person, die ich zum ersten Mal kennen lerne?); Zielgruppe: Kinder & Jugendliche
- „Was tun, wenn es keinen Therapieplatz gibt?“- I-WAIT: Entwicklung und Evaluation einer transdiagnostischen mobilen Intervention für Kinder und Jugendliche, wir stellen unsere neuentwickelte APP zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz vor, wir bieten Interessierten erste Einblicke in die entwickelten Module und Übungen, Rückmeldungen zum Design, Handling usw. sind durchaus erwünscht; Zielgruppe: Jugendliche
- „Stärken stärken“ – Wir sammeln an einer Mitmachstation Stärken von Kindern, Jugendlichen und Familien, die in Schule, Alltag und anderswo helfen, mit Belastung umzugehen
Infostand zu unserer Psychotherapeutischen Hochschulambulanz für Kinder, Jugendliche und Familien (PHAK):
Wir klären auf: Wie läuft eine Therapie bei uns ab? Wie und wann kann man sich bei der PHAK anmelden? etc., Zielgruppe: Kinder, Jugendliche, Eltern, Interessierte
„Mythen vs. Fakten“ - Mythen rund um psychische Erkrankungen: Wir greifen populäre Mythen auf, die beispielsweise auf Social Media von Influencer:innen verbreitet werden und klären in Diskussion mit den Zuhörenden über deren Wahrheitsgehalt auf; eigene Fragen können eingebracht werden, Zielgruppe: Jugendliche