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Naturnahe Wiederbewaldungskonzepte in Thüringen

 
Zeit
18:00 - 24:00 Uhr
Veranstalter
Friedrich-Schiller-Universität Jena und Institut für Geographie
Ort
Jena
Adresse
Carl-Zeiss-Straße 3

Wie bekommen wir den Wald zurück und fit für den Klimawandel? Wir zeigen, wie Totholz bei der Wiederbewaldung helfen kann. Dabei werden Biodiversität und Waldbau gleichermaßen berücksichtigt und Konzepte für eine integrative Waldnutzung erprobt.

Reine Fichtenbestände sind aufgrund anhaltender Trockenperioden sehr anfällig für Borkenkäferbefall, sodass in vielen Teilen Thüringens bereits große Flächen abgestorben sind. In großen Verbundprojekten, u.a. gemeinsam mit ThüringenForst, erforschen wir an der Friedrich-Schiller-Universität Jena innovative Ansätze für die erfolgreiche Wiederbewaldung abgestorbener Fichtenbestände. Dabei untersuchen wir beispielsweise den Einfluss von Totholz auf das Mikroklima, die Pflanzung und Aussaat verschiedener Baumarten sowie Ökosystemprozesse wie Bodenatmung und Zersetzung. Die Auswirkungen von Totholz auf das Mikroklima und die Bodenprozesse werden mit verschiedenen Messgeräten erfasst. Einige davon können Sie an unserem Stand sehen! Wir zeigen Einblicke in die Methoden unseres Forschungsprojekts und wie nachhaltige Wiederbewaldung angesichts des Klimawandels umgesetzt werden kann.

 
Bild
Eine Fläche mit Dürrständern (abgestorbene Fichtenstämme) im Thüringer Wald
Eine Fläche mit Dürrständern im Thüringer Wald
, ©

Standort

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