Reine Fichtenbestände sind aufgrund anhaltender Trockenperioden sehr anfällig für Borkenkäferbefall, sodass in vielen Teilen Thüringens bereits große Flächen abgestorben sind. In großen Verbundprojekten, u.a. gemeinsam mit ThüringenForst, erforschen wir an der Friedrich-Schiller-Universität Jena innovative Ansätze für die erfolgreiche Wiederbewaldung abgestorbener Fichtenbestände. Dabei untersuchen wir beispielsweise den Einfluss von Totholz auf das Mikroklima, die Pflanzung und Aussaat verschiedener Baumarten sowie Ökosystemprozesse wie Bodenatmung und Zersetzung. Die Auswirkungen von Totholz auf das Mikroklima und die Bodenprozesse werden mit verschiedenen Messgeräten erfasst. Einige davon können Sie an unserem Stand sehen! Wir zeigen Einblicke in die Methoden unseres Forschungsprojekts und wie nachhaltige Wiederbewaldung angesichts des Klimawandels umgesetzt werden kann.