Pionierarbeit – Ein Unternehmen folgt dem Ruf einer seltenen Kröte
Göschwitz bringt nicht nur Hightechfirmen ans Licht, sondern auch vom Aussterben bedrohte Pionierarten, die offene sowie unbewachsene Standorte besiedeln. Die letzten Kreuzkröten (Epidalea calamita) Jenas fanden auf dem Grundstück der Sartorius AG in einer flachen Pfütze eine Möglichkeit zu laichen.
„Simplifying Progress“ – getreu dem Unternehmensmotto wurden durch den beherzten Einsatz aller Akteure (von MitarbeiterInnen über Behörden bis hin zur Natura 2000-Station „Auen, Moore, Feuchtgebiete“) schnelle betriebsintegrierte Lösungen für eine gelingende Koexistenz geschaffen.
In Kurzvorträgen um 18:30 Uhr, 19:30 Uhr, 20:30 Uhr, 21:30 Uhr und 22:30 Uhr stellen die Untere Naturschutzbehörde Jena sowie die Natura 2000-Station „Auen, Moore, Feuchtgebiete“ sogenannte Trittsteinbiotope vor, die inmitten eines Gewerbegebietes zum Erhalt der Biodiversität beitragen sollen, pflegeleicht unterhalten werden können und Arten der Auendynamik dringend benötigte letzte Überlebenschancen bieten.
Kreuzkröten (Epidalea calamita)
Beratungsstelle Artenschutz in Thüringer Abbaustätten