Wir stellen vor: Autogenes Training
Kann man sich allein durch Gedanken entspannen? Ja! Unser Körper und unsere Gedanken stehen in enger Verbindung. Genau diese Verbindung macht sich das autogene Training zunutze – eine wissenschaftlich etablierte Entspannungsmethode, die bereits vor rund 100 Jahren vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelt wurde.
Doch wie funktioniert das eigentlich?
Beim autogenen Training lernen wir, durch gezielte Konzentration und einfache innere Vorstellungen körperliche Entspannung zu fördern. Gedanken wie „Mein Arm ist angenehm schwer“ oder „Mein Atem geht ruhig und gleichmäßig“ helfen dabei, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und bewusst zur Ruhe zu kommen.
Dabei geht es nicht um Zauberei oder Willenskraft, sondern um das Zusammenspiel von Vorstellung, Wahrnehmung und körperlichen Reaktionen.
Was passiert dabei in unserem Körper?
Im Alltag ist unser Körper häufig auf Aktivität und Leistung eingestellt. Stress und Anspannung können dabei eine große Rolle spielen. Beim Entspannen können sich unter anderem Muskelspannung, Herzschlag und Atmung verändern. Das vegetative Nervensystem, das viele dieser Prozesse steuert, spielt dabei eine wichtige Rolle.
Durch regelmäßiges Üben können wir lernen, diesen Entspannungsprozess bewusster zu unterstützen.
Was bringt mir das?
Autogenes Training kann helfen, Stress und innere Unruhe zu reduzieren, die Erholung zu fördern, die Konzentration zu verbessern und einen besseren Zugang zur eigenen Körperwahrnehmung zu entwickeln.
Das Schöne daran: Die Methode lässt sich ohne Hilfsmittel und mit wenig Zeitaufwand in den Alltag integrieren.
Neugierig geworden?
Dann entdecken Sie, wie viel Entspannung in Ihnen selbst steckt! Lernen Sie die Grundlagen des autogenen Trainings kennen und erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Gedankenübungen Ihrem Körper eine bewusste Auszeit schenken können.
Denn manchmal beginnt Entspannung tatsächlich im Kopf – und wirkt bis in den ganzen Körper.